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Online Marketing mit den eigenen Angestellten
B2B NORD | Bernd Braun

Online Marketing mit den eigenen Angestellten

Hattersheim-Eddersheim (em/fg) Unternehmen werben gerade gezielt nach Fachkräften, die ihnen Social Recruiting erklären und einführen, um Mitarbeiter zu gewinnen.

Dabei vernachlässigen sie ein entscheidendes Potential bei der Mitarbeitersuche: Die eigenen Mitarbeiter. Deren sozialen Kontakte in den sozialen Netzwerken und im Unternehmen sind immens. Dieses Potential zu heben bleibt für viele Unternehmen weiterhin ein Problem.

Unternehmen investieren große Summen in ihr Online Marketing. Sie vernachlässigen dabei aber die Vorteile der sozialen Netzwerke: Viralität. Die Folgen davon: Millionensummen verpuffen einfach. Mit den richtigen Vorgaben für die digitale Welt kann ein Unternehmen dem entgegenwirken und seinen größten Verkäuferstamm aktivieren: Die eigenen Mitarbeiter!

Sie kennen das bestimmt: Sie kommen in ein Büro und ein Mitarbeiter schiebt gerade noch sein privates Smartphone unter den Tisch, womit er gerade ein Social Media Posting beantwortet hat. Wie oft haben Sie sich über diese Situation schon geärgert?

Warum Sie von den Mitarbeitern lernen sollten!
Stellen sie sich jetzt einmal die Frage: Was hat der Mitarbeiter gerade eben getan? Er hat seine Öffentlichkeit mit auf die Arbeit geholt! Die Tragweite dieses Satzes ist vielen Unternehmern und Führungskräften bei weitem nicht bewusst. Sie sehen nur die Nutzung des privaten Smartphones während der Arbeitszeit.

Nochmal: Der Mitarbeiter hat mit seiner Crowd in der Arbeitszeit interagiert. Er hat unternehmensfremde Menschen dazu eingeladen mit ihm zu kommunizieren. Ein normaler Facebook-Nutzer hat, laut der Studie von Wolfram Research, durchschnittlich 342 Kontakte.

Wieviel Mitarbeiter hat Ihr Unternehmen? Bei nur 10 Mitarbeitern sind dies bereits über 3.420 direkte und über 1 Millionen Zweit-Kontakte und das nur über Facebook, die anderen Netzwerke noch nicht mitgerechnet. Wieviel Kontakte hat Ihr Vertrieb? Lernen Sie von Ihren Mitarbeitern.

Mitarbeiter als Verkäufer
Wie greifen sie auf diese Kontakte viral zu? Es ist einfacher als sie denken. Dafür ist jedoch ein wichtiger Schritt über ihren selbstgesteckten Abgrund nötig. Erlauben sie ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media während der kompletten Arbeitszeit! „Nie!“ oder „Die sollen für ihr Geld arbeiten, ich bezahle sie schließlich dafür!“ höre ich oft.

Ein Mitarbeiter, der während der Arbeitszeit in Social Media surft wird diese Möglichkeit, die sie ihm geben viral verbreiten! Es spricht sich herum. Ihr Unternehmen ist plötzlich viel bekannter. „Wann arbeitet der Mitarbeiter dann für mich?“ Genau dann, wenn er in Social Media ist und zwar als Ihr bester Verkäufer!

Kommunikation zulassen
Wer kann besser über seinen Arbeitsplatz berichtet, als ihre Mitarbeiter? Eine neue Maschine wurde in einem Fertigungsunternehmen an einem Fließband installiert. Die Mitarbeiter, die das über zwei Tage beobachteten fotografierten die einzelnen Arbeitsschritte und stellten diese Online.

Am Ende posierte ein Mitarbeiter stolz vor der Maschine und nahm diese in Betrieb! Wer hätte besser darüber berichten können, als die Mitarbeiter vor Ort? Die Marketingabteilung nahm die Postings auf und gab eine offizielle Pressemitteilung heraus mit Verlinkungen in die Profile der Mitarbeiter. Es folgte ein bisher nie dagewesenes positives Presse-Echo! Die Bekanntheit des Unternehmens stieg rapide an.

Kommunikation regeln
„Wir haben viele sicherheitsrelevante Bereiche, da darf nicht fotografiert werden!“ Das ist eine Killerphrase, die ich oft höre. Ich frage sie nochmal: Wer weiß über diese sicherheitsrelevanten Bereiche am besten Bescheid? Natürlich ihre Mitarbeiter, die dort arbeiten. Lassen Sie von diesen Mitarbeitern Regeln aufstellen, wie sie sich in diesen Bereichen mit Veröffentlichungen zu verhalten haben.

Ich habe sehr positive Erfahrungen damit gemacht, dass ich die Social Media Guidelines im Unternehmen nicht von der Führungsetage oder der Rechtsabteilung habe anfertigen lassen, sondern von den Mitarbeitern selbst! Das Ergebnis war oft sehr erschreckend für die Geschäftsleitung.

Die Mitarbeiter stellten viel strengere Regeln auf, als es die Geschäftsleitung je gemacht hätte. Erkennen Sie ihre Mitarbeiter als Crowd ihres Unternehmens, das viele Kontakte nach draußen hat und diese auch den unternehmerischen Regeln entsprechen informiert.

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