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Digitale Revolution geht an Schleswig-Holstein vorbei
B2B NORD | Christian J. Fuchs

Digitale Revolution geht an Schleswig-Holstein vorbei

B2B NORD Digitale Revolution geht an Schleswig-Holstein vorbei
Wedel (MIT) „Wenn wir die Breitbandversorgung nicht schnell auf die richtige Spur bringen, werden wir abgehängt“, sagt Christian J. Fuchs, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung MIT in Schleswig-Holstein sowie Landesbeauftragter des Wirtschaftsrates. Das digitale Zeitalter habe längst begonnen und die vierte industrielle Revolution sei fast auf der ganzen Welt angekommen.

„Nur an Schleswig-Holstein geht diese Revolution bisher größtenteils spurlos vorbei“, klagt der Mittelstandspolitiker aus Wedel. In vielen ländlichen Regionen dauere es noch mehrere Minuten, einzelne Fotos per Mail zu verschicken. Ein unhaltbarer Zustand. Und ein klarer Standortnachteil.
„Bereits ansässige Unternehmen sind ohne ein schnelles Netz nicht konkurrenzfähig, neue kommen erst gar nicht“, kritisiert Mittelstandspolitiker Fuchs. Auch als Wohnort verliere die ländliche Region so zusehends an Anziehungskraft. Im digitalen Zeitalter von heute haben leistungsfähige Breitbandnetze mittlerweile dieselbe Bedeutung wie Straßen, Schienen und Stromleitungen. „Ein schnelles Netz ist unerlässlich, um Arbeitsplätze zu sichern und die Attraktivität einer Region zu steigern“, sagt Christian J. Fuchs. Schon jetzt sei Schleswig-Holstein das infrastrukturelle Schlusslicht in Deutschland. Fast nirgendwo ein schnelles Netz, stockender A20-Bau – „die Kieler Küstennebel-Koalition aus SPD, Grünen und SSW sorgt mit einer Politik ohne Konzept dafür, dass Wohlstand demnächst ohne uns stattfindet“, so der Mittelstandspolitiker. Dass es in Kiel sogar ein Breitband-Kompetenzzentrum gebe, wirke angesichts der traurigen Realität wie blanker Hohn.
„Die ländliche Region hat jedenfalls nichts von der angeblichen Kompetenz in der Landeshauptstadt“, stellt der stellvertretende MIT-Landeschef fest. Die Landesregierung stelle zwar überall die Bedeutung des Breitbandausbaus heraus. Das seien jedoch nur Lippenbekenntnisse – allerdings ziemlich kostenintensive. „Taten bleiben aus, dafür werden teure Stellen geschaffen“, kritisiert der MIT-Chef des Kreises Pinneberg. Die Politik in Kiel sei nichts anderes als Aktionismus und Geldverschwendung.

Die Strategie „Breitband 2030“ zeige, dass das Problem nicht angegangen, sondern auf die lange Bank geschoben werde. Für Christian J. Fuchs eine für die Zukunft des Landes fatale Verzögerungstaktik. „Der Glasfaserstandard ist unverzichtbar – und zwar weit vor 2030“, betont er. Um das sicherzustellen, müssten die Förderrichtlinien des Landes so ausgestaltet werden, dass private oder kommunale Unternehmen zeitnah in allen Regionen des Landes ein schnelles Internet sicherstellen können. „Wenn wir unsere Infrastruktur nicht endlich zukunftsfähig ausbauen, sind wir wirtschaftlich bald am Ende“, so der Mittelstandspolitiker.

Foto: Christian J. Fuchs, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung (MIT) in Schleswig-Holstein sowie MIT-Vorsitzender im Kreis Pinneberg, Fuchs@MIT-Kreis-Pinneberg.de
FMP Fuchs & Co. KG
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Tel.: 04103 / 1899765
E-Mail: online (at) fmp-fuchs.de
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