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Bildung trifft Boxen
B2B NORD | Christoph Teege

Bildung trifft Boxen

Ottbergen (sh/kv) Christoph Teege gibt im Januar sein Debut als KernImpuls Speaker. Er ist Dipl.-Ing.(FH), Persönlichkeitstrainer, Speaker, Autor und Lehrbeauftragter an den Hochschulen Hildesheim, Hannover und Köln. Er ist Quizbox-Weltmeister, WBU Semipro Box-Europameister und WBU Semipro Box-Weltmeister. B2B NORD stellt den Buchautor im Interview vor.

Ihr Konzept heißt „Bildung trifft Boxen“, können Sie unseren Lesern die Bedeutung kurz erläutern?
Es geht um Persönlichkeitsbildung durch Boxen. Die Menschen festigen ihre Individualität und werden durch das Boxen stark, sicher und halten ihren Körper und Geist gesund. Thema ist, was man vom Boxsport für seinen beruflichen und privaten Alltag lernen kann, wie man sich nicht von Rückschlägen zurückwerfen lässt und wie man die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistert: mit Konzentration, Kraft und Köpfchen – oder eben „mit weichen Bandagen“. Ich spreche da aus eigener Erfahrung und möchte nun anderen dabei helfen, die sich mit ähnlichen Widrigkeiten durch den Alltag kämpfen.

Sie haben mit dem Rauchen aufgehört und das mit Unterstützung von professioneller Hilfe geschafft. Was waren die ausschlaggebenden Punkte diesen Schritt zu gehen und wie haben Sie diesen Weg gemeistert?
Ich hatte schon zweimal den Versuch unternommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Leider ohne Erfolg. Auslöser für den dritten Versuch war das Buch „Vom Junkie zum Ironman“. Danach habe ich mir eine Strategie überlegt, wie es dieses Mal klappen könnte und hab mit Ironman-Training angefangen. Geholfen hat mir dabei mein Triathlon- Trainer, der mich auf meinem Weg zu diesem Ziel begleitet hat.

Waren Sie schon immer so sportbegeistert oder gab es bestimmte Beweggründe dafür, so groß in die Materie einzusteigen?
Ich habe mein ganzes Leben schon Sport gemacht. Früher habe ich viel Tischtennis gespielt und hier und da verschiedene Sachen ausprobiert. Aber erst mit 27 Jahren habe ich angefangen, systematisch Sport zu betreiben. Ich habe angefangen mit Triathlon, später dann Fitness-Boxen und bin dann zum Boxen auf Wettkampf-Niveau gekommen.

Warum gerade Boxen und nicht etwas anderes?
Ich habe mit dem Fitness-Boxen angefangen, weil ich Schwierigkeiten mit meinem Selbstvertrauen hatte. Ich hatte kein gutes Selbstwertgefühl, konnte schlecht Nein sagen und konnte mich schlecht durchsetzen. Das hat sich mittlerweile geändert. Durch das Boxen habe ich meine Persönlichkeit gefestigt und trete nun viel selbstbewusster auf als ich das früher getan habe.

Wie wird aus einem Boxer ein Speaker? Der Unterschied zwischen Kämpfen und Reden scheint ja auf den ersten Blick schon sehr gegensätzlich.
Nach dem Erfolg beim Quizboxen wurde ich von verschiedenen Schulen, Organisationen und Unternehmen gefragt, ob ich nicht auf der Abschlussfeier bzw. auf der Mitglieder bzw. Mitarbeiter-Veranstaltung einen Vortrag halten möchte. Ich habe dann zugesagt. Damals war mir der Begriff „Speaker“ noch unbekannt. Das war der Beginn oder vielmehr ein kurzer Anriss wie ich zum Referieren gekommen bin.

Stichwort TV total Quizboxen, welche Eindrücke und Erfahrungen konnten Sie von dort mitnehmen?
Ich nahm 2012 beim Casting für das TV total Quizboxen teil und wurde als Kandidat ausgewählt. Quizboxen ist ein TV-Format von Stefan Raab, das gleichermaßen Kopf und Körper fördert: Abwechselnd müssen die Kandidaten hier eine Runde boxen und eine Runde Quizfragen beantworten. Es gelang mir fünf Gegner zu besiegen, davon vier nach Punkten und einen direkt durch K.O.. Durch das Boxen habe ich sehr viel über Menschen lernen dürfen. Diese Erfahrungen möchte ich weiter geben.

Was waren Ihre Beweggründe auf die Bühne zu gehen?
Ich mag es, Menschen eine gute Zeit zu geben. Und helfe ihnen gerne dabei in ihren Vorhaben weiter voranzukommen.

Sie bieten unter anderem auch Boxcoachings an. Was muss man sich darunter vorstellen und wie gut wird das angenommen?
Ein Ziel zu erreichen ist wie einen Boxkampf zu gewinnen. Beim Box-Coaching erfahren meine Teilnehmer innerhalb eines Tages einen Boxkampf unter erhöhten Sicherheitsbedingungen. Durch dieses Erlebnis denkt man hinterher anders, intensiver und ernsthafter über seine Ziele nach. Das steigert enorm die Sicherheit, das gesteckte Ziel auch zu erreichen.

Sie haben am 18. Januar Ihr erstes KernImpuls Seminar. Welche Erwartungen setzen Sie in diese Veranstaltung?
Ich lasse die Veranstaltung ganz entspannt auf mich zu kommen und freue mich einfach auf die Teilnehmer.

Worum geht es in Ihrem Vortrag, bzw. können Sie unseren Lesern schon mal einen kleinen Einblick geben, was sie dort erwarten wird?
Der Titel des Vortrags heißt „Schmerz geht, Erfolg bleibt“. Es geht unter anderem darum, wie man souverän mit Rückschlägen umgehen kann. Dazu gibt es auch ein paar praktische Boxübungen. Aber keine Sorge: Es wird niemand k.o geschlagen, es bekommt auch keiner ein blaues Auge oder eine blutige Nase. Das Erleben, das Lernen und die Selbsterfahrung stehen im Vordergrund.

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