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Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche
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Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche

Norderstedt (em) Herr A. erscheint zur Beratung bei seinem Rechtsanwalt und schildert folgenden Fall: Vor einigen Wochen sei seine Mutter verstorben, sein Vater sei schon vor mehreren Jahren verstorben. Ursprünglich hätten sich seine Eltern in einem gemeinsamen Testament wechselseitig zu Erben eingesetzt, als Schlusserbe sei er in dem gemeinsamen Testament benannt worden, da er das einzige Kind der beiden Eheleute war.

Weitere Regelungen enthielt das Testament nicht. Nachdem sein Vater verstorben war, habe er gegenüber der Mutter keine Pflichtteilsansprüche angemeldet in dem Glauben, am Ende der Schlusserbe zu sein. Seine Mutter habe dann aber kurz nach dem Tode des Vaters einen anderen Mann kennengelernt und diesen dann auch geheiratet. Nachdem nun seine Mutter verstorben sei, habe sich herausgestellt, dass sie zugunsten dieses Mannes ein neues Testament verfasst habe, in welchem sie ihn als alleinigen Erben eingesetzt habe. Dieser würde nunmehr sämtliche Ansprüche des Herrn A. hinsichtlich des Nachlasses seiner Mutter bestreiten. Herr A. fragt an, ob er denn nicht wenigstens Pflichtteilsansprüche habe. Der Rechtsanwalt erklärt ihm richtigerweise Folgendes: Aufgrund des wechselseitigen Testaments der Eltern des Herrn A. ist mit dem Versterben des Vaters eine Bindungswirkung zu Lasten der Mutter eingetreten, so dass diese die gemeinsam verfügte Schlusserbfolge nach dem Versterben ihres Mannes nicht mehr einseitig abändern konnte. Die letztwillige Verfügung der Mutter zugunsten des neuen Ehepartners sei damit unwirksam. Herr A. sei also nicht nur pflichtteilsberechtigt, sondern im Gegenteil alleiniger Erbe nach seiner Mutter geworden. Der neue Ehepartner könne allenfalls selbst Pflichtteilsansprüche anmelden. Auf Frage seines Rechtsanwalts erklärte Herr A., dass der Wert des Nachlasses etwa 500.000 Euro betragen würde. Auf die Frage des Herrn A., was ein Prozess bei diesem Nachlasswert kosten würde, erklärt der Rechtsanwalt ebenso zutreffend, dass das Prozesskostenrisiko insgesamt bei etwa 26.741 Euro läge, wobei dies nur die Kosten für die 1. Instanz seien.

Prozessfinanzierung durch die GDzA
Bei der Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche geht es nicht selten um den ganzen Nachlass und damit um hohe Gegenstandswerte. Aus diesem Grunde sind derartige Prozesse im Regelfall teuer. Bevor es dann überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung kommt, sind diverse Vorschüsse zu leisten, nämlich zum einen für den Rechtsanwalt für die Erhebung der Klage und zum anderen für das Gericht, welches sich die anfallenden Gerichtskosten für den Prozess in voller Höhe vorschießen lässt. Bereits diese finanzielle Belastung überfordert den Rechtssuchenden häufig, insbesondere auch weil Rechtsschutzversicherungen im Allgemeinen erbrechtliche Streitigkeiten nicht abdecken. Dieses Problem kann gelöst werden durch die Einschaltung der GDzA als Prozessfinanzierer. Die GDzA übernimmt sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten und leistet unkompliziert und schnell die erforderlichen Vorschüsse, um die Angelegenheit auch gerichtlich auf den Weg zu bringen. Zwar sind außergerichtliche Verhandlungen sinnvoll und sollten geführt werden, allerdings werden die Anspruchsteller damit oft hingehalten, weil sie sich die Einleitung eines Prozesses nicht leisten können oder wollen. Mit einem Prozessfinanzierer im Rücken bestehen derartige Hemmnisse gerade nicht, man hat jederzeit die wirtschaftliche Möglichkeit, den Prozess zu eröffnen, um den notwendigen Druck auf die Gegenseite ausüben zu können. Ist der Prozess dann erfolgreich, muss man zwar an den Prozessfinanzierer einen Teil des gewonnenen Erlöses abgeben, dieser Nachteil wird allerdings regelmäßig dadurch ausgeglichen, dass man auf diese Weise schneller zum Erfolg kommt und aus einer besseren Position argumentiert. „Bevor Sie sich also unnütz hinhalten lassen oder gar noch auf berechtigte Ansprüche verzichten, sprechen Sie uns bitte an.“

B2B NORD Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche
Gesellschaft zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche mbH
GdzA
Rathausallee 31
22846 Norderstedt
Tel.: 040 / 53 53 42 - 0
info (at) RAe-Lotz.de
www.Prozess-ohne-Geld.de
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