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Frische Luft durch City Trees
B2B NORD | Green City Solutions

Frische Luft durch City Trees

Um etwas gegen die Luftverschmutzung in Städten zu unternehmen, hat die ECE Projektmanagement GmbH als Pilotprojetkt einen CityTree an der Unternehmenszentrale in Poppenbüttel aufgestellt. Die grüne Mooswand wirkt wie ein Filter und bindet Feinstaub, Stickoxide und CO2 und produziert Sauerstoff. Sie kann so viel Feinstaub wie ca. 275 Bäume binden und in einem Umkreis von 50 Metern die Luftverschmutzung um bis zu 30 % reduzieren. Der City Tree ist nicht nur ein optischer Hingucker sondern kann auch zusätzliche Funktionen bieten wie integrierte Sitzbänke und zusätzlichen Dienstleistungen wie WiFi Hot Spot oder E-Bike Ladestation.

Maria Hill, Director Sustainability & Internal Services hat in den letzten Jahren in leitender Funktion die strukturellen Prozesse im Bereich Nachhaltigkeit bei ECE auf- und ausgebaut

Wie sind Sie auf die City Trees und Green City Solutions aufmerksam geworden?
Wir sind ständig auf der Suche nach neuen, innovativen Ideen, die uns dabei unterstützen, das Thema Nachhaltigkeit bei der ECE weiter voranzubringen. Insbesondere mit Lösungen für mehr Energieeffizienz, dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie nachhaltigen Mobilitätskonzepten für unsere Kunden und Mitarbeiter beschäftigen wir uns kontinuierlich. In diesem speziellen Fall hat unser Geschäftsführer Dr. Andreas Mattner den Kontakt zum Anbieter Green City Solutions auf einer Veranstaltung hergestellt und bei uns im Haus darüber berichtet. Seitdem haben wir das Produkt beobachtet und waren nun der Meinung, dass es die geeignete Marktreife für einen Einsatz hat.

Wo genau kommen die City Trees bei ECE zum Einsatz?
Der erste und bislang einzige City Tree der ECE wurde an der Unternehmenszentrale in Hamburg-Poppenbüttel an einem hochfrequentierten Fußgängerbereich aufgestellt, an dem sehr viele Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten regelmäßig vorbeikommen. Es handelt sich hierbei um ein Pilotprojekt, mit dem wir vor allem Erfahrungen mit dieser vertikalen Pflanzenwand sammeln möchte.

Können Sie uns die Wirkungsweise der City Trees erklären?
Der City Tree ist durchgängig mit Moos bepflanzt, Moose können Feinstaub aus der Luft elektrostatisch anziehen. Durch seine Oberflächenstruktur kann Moos sehr viel mehr Feinstaub aufnehmen als Laubblätter – deshalb entspricht die Filterleistung beim Feinstaub der von 275 Bäumen. Damit das Moos nicht abstirbt, werden zusätzlich Deckpflanzen auf der vertikalen Fläche angepflanzt, die das Moos vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Der City Tree besitzt darüber hinaus eine Bewässerungsanlage mit Sensorik, die wiederum überprüft, wie viel Wasser die Pflanzen benötigen. Sollte der Wassertank während einer langen Regenpause leer stehen oder ein technisches Problem auftreten, schlägt die Sensorik Alarm. Darüber hinaus werden Informationen zur Umweltleistung des Baumes gesammelt.

Was hat Sie an dem Projekt fasziniert?
Feinstaub- und Stickoxidemissionen gehören mittlerweile zu den größten und dringendsten Umweltproblemen, insbesondere in den Ballungszentren in Deutschland. Aus diesem Grund haben wir uns intensiv damit beschäftigt und fanden die innovative Lösung von Green City Solutions sehr interessant. Gerade für uns als Unternehmen der Immobilienwirtschaft ist dieser völlig neue Lösungsansatz faszinierend, weil er sich nicht mit den eigentlichen Emissionsquellen, etwa dem Autoverkehr, beschäftigt, sondern einen Ansatz verfolgt, bei dem pflanzliche Eigenschaften genutzt werden – man greift also auf die Möglichkeiten der Natur zurück.

Wie ist die Resonanz bei den Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern ?
Unsere bisherige Erfahrung ist: Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner reagieren neugierig und interessiert auf den City Tree. Viele informieren sich an den entsprechenden Informationstafeln am Baum über die Funktionsweise und sind immer wieder erstaunt, was der City Tree leisten kann.

Wie wird das Projekt fortgeführt werden. Sind weitere Standorte geplant?
Zunächst wollen wir weitere Erfahrungen mit dem ersten City Tree sammeln. Es handelt sich ja um eine komplexe technische Konstruktion, mit vertikal wachsenden Pflanzen, die entsprechend ihrer Bedürfnisse automatisch bewässert werden. Aus diesem Grund sind regelmäßige Pflege- und Wartungsintervalle notwendig. Hinzu kommt, dass wir zu den Umweltleistungen des Baumes konkrete Erkenntnisse sammeln möchten. Die Daten bekommen wir von Green City Solutions. Sollten nach einer mehrmonatigen Testphase alle Ergebnisse zufriedenstellend sein, wird die ECE sicherlich gemeinsam mit ihren Partnern versuchen, weitere City Trees zu realisieren.

In welche nachhaltigen Zukunftsprojekte investiert ECE?
Die Verbesserung der Luftqualität wie mit dem City Tree ist für uns ein relativ neues Themenfeld. Die Schwerpunkte innerhalb der ECE waren bisher eher Projekte, mit denen der Energieverbrauch von Immobilien optimiert und damit CO2-Emissionen reduziert werden können. In vielen ECE-Centern werden sukzessive die alten Beleuchtungssystem gegen moderne energiesparende LED-Konzepte ausgetauscht. Die Einsparpotenziale bei der Beleuchtung sind enorm. Wir haben uns daher zum Ziel gesetzt, eine angenehme Atmosphäre und energetische Aspekte bestmöglich in Einklang zu bringen. Unsere Lichtdesigner haben dafür im letzten Jahr eine neue Leuchte entwickelt, die Design und Technologie so kombiniert, dass unsere Center sowohl energetisch als auch atmosphärisch profitieren. Mit dem Austausch alter Leuchtmittel durch zeitgemäße Technologien haben wir allein im letzten Jahr nahezu neuntausend Kilogramm CO2 eingespart. Und mit intelligenter Kühlung und Belüftung der Center haben wir im vergangenen Jahr noch einmal sechseinhalbtausend Kilogramm CO2 einsparen können.

Was bedeutet Nachhaltigkeit konkret in der täglichen Arbeit bei ECE ?
Nachhaltigkeit ist für die ECE ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Wir denken also sehr langfristig. Nachhaltigkeit ist deshalb in unserer täglichen Arbeit fest integriert und wird bei allen Planungen und in allen Geschäftsprozessen mitgedacht und umgesetzt. Ein wichtiger Baustein unserer Nachhaltigkeitsarbeit sind die gemeinsam mit externeren Experten aus der Wissenschaft entwickelten Handbücher zur Nachhaltigkeit, die konkrete Handlungsempfehlungen in verschiedenen Arbeitsfeldern geben, etwa zur nachhaltigen Entwicklung oder zum nachhaltigen Betrieb von Shopping-Centern. Bei der E-Mobilität setzen wir auf den kontinuierlichen Aufbau einer geeigneten Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge auf den Parkflächen der Shopping-Center. Insgesamt sind mittlerweile 126 Ladestationen in unseren Centern in Deutschland installiert. Von großer Bedeutung ist auch das Datenmanagement, also die Erfassung und das Reporting, unserer Nachhaltigkeitskennzahlen. So können wir die ökologische Performance der Center bewerten und unseren Stakeholdern entsprechende Informationen zur Verfügung stellen. Diese Zahlen bilden auch die Basis für die Zertifizierungen nach Nachhaltigkeitsstandards wie DGNB, BREEAM oder LEED

Last, but not least, sind wir sehr aktiv dabei, unser Wissen zur Nachhaltigkeit mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu teilen, zu diskutieren und weiterzugeben. Dazu gehören jährliche Netzwerktreffen wie unsere „Nachhaltigkeitsschmiede“ oder interne Angebote und Nachhaltigkeitskampagnen.

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EUREF-Campus 7-8
10829 Berlin
Tel.: 030 22 066 273 0
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