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Wachstumsmotor Hafen
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Wachstumsmotor Hafen

Hamburg (em/mhp) Treibende Kraft für die wirtschaftliche Entwicklung in Hamburg und der Metropolregion ist der Hamburger Hafen als größter Universalhafen Deutschlands. Mit einem Jahresumschlag von 8,9 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) im Jahr 2016 ist Hamburg der drittgrößte Containerhafen Europas.

Von seiner starken Position profitieren auch die benachbarten Häfen in Schleswig-Holstein, Brunsbüttel, Glückstadt, Kiel und Lübeck sowie die niedersächsischen Häfen Stade und Cuxhaven. Rund 156.000 Arbeitsplätze in der Metropolregion Hamburg sind vom Hamburger Hafen abhängig. Damit ist der Hafen der wichtigste Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor der Region. Laut einer Untersuchung des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) hat der Hamburger Hafen das Potenzial, bis zum Jahr 2030 rund 18,1 Millionen TEU umzuschlagen. Um diese Mengen zu bewältigen, hat die Hamburg Port Authority (HPA) ein umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt.

Das Unternehmen plant mittelfristig bis zu drei Milliarden Euro in den Ausbau des Hamburger Hafens zu investieren: Zu den Maßnahmen zählen unter anderem der Ausbau und die Instandhaltung von Schienennetz, Kaimauern oder Brückenanlagen. Gleichzeitig wird durch innovative Verkehrsleitsysteme der Fluss landseitiger Warenströme optimiert. Eine besonders wichtige Maßnahme ist die Fahrrinnenanpassung der Elbe, damit für die rund 1.030 Großschiffe mit einer Länge über 330 Metern und/oder eine Breite über 45 Metern, die den Hamburger Hafen jährlich anlaufen, bessere Tiefgangsund Begegnungsmöglichkeiten auf der rund 120 Kilometer langen Revierfahrt auf der Unterelbe geschaffen werden. Seit 2005 koordiniert die Hamburg Port Authority alle hafenbezogenen Verwaltungsaufgaben.

Internationale Drehscheibe
Der Hamburger Hafen verdankt seinen Erfolg vor allem der günstigen und zentralen Lage: Von der Nordsee aus etwa 120 Kilometer weit im Landesinneren liegend, bildet er den Kern einer wirtschaftlich prosperierenden Metropolregion, die über ihn durch den Seegüterund Containerverkehr mit der Welt verknüpft ist. Das Einzugsgebiet des Hamburger Hafens reicht aufgrund exzellenter Hinterlandanbindung aber auch weit über die Region hinaus und macht Hamburg zur internationalen Drehscheibe für den Außenhandel Deutschlands, seiner europäischen Nachbarn und Russlands. Hamburg ist zudem Europas größter Eisenbahnhafen, die Umschlagterminals und Betriebe im Hafen sind über ein dicht geknüpftes Verkehrsnetz schnell mit allen Zielorten in Mittel- und Nordosteuropa verbunden. Container, konventionelle Stückgüter und Massengüter werden per Eisenbahn, Lkw und Binnenschiff in das Hinterland gebracht.

Dazu transportieren Groß- und Feederschiffe jährlich rund 3,3 Millionen Standardcontainer größtenteils weiter in die Länder des Ostseeraumes und nach Großbritannien. Der Hafen und die jahrhundertealte Handelstradition machen Hamburg zu Deutschlands wichtigster Handelsmetropole mit mehr als 30.000 Unternehmen und knapp 135.000 Beschäftigten in der Branche. Davon sind mehr als 16.000 Unternehmen im Einzelhandel aktiv, etwa 13.000 im Groß- und Außenhandel. Viele dieser Unternehmen sind weltweit aktiv, nicht wenige sind Marktführer auf ihrem Geschäftsfeld. Stärker als andere Wirtschaftszweige der Hansestadt ist der Handel mittelständisch geprägt, die kleinen und mittelständischen Imund Exportunternehmen profitieren von der guten Infrastruktur und den kurzen Entscheidungswegen in der Metropolregion.

Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Christian Sparbiehr

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