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Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz
B2B NORD | Hans-Peter Küchenmeister

Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz

B2B NORD Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz
Bad Segeberg (MIT/sv) Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Segeberg (MIT) der CDU regt an, eine unabhängige und überparteiliche Anlaufstelle für Bürokratieabbau und Verwaltungseffizienz zu schaffen. Sie richtet diese Aufforderung an Landesregierung und Landtag Schleswig-Holsteins gleichermaßen. Diese Anlaufstelle soll Bürokratie-Vorwürfe und Vorschläge zur Steigerung der Verwaltungseffizienz von Bürgern, Unternehmen und Verwaltungsmitarbeitern aufnehmen, so Kreispressesprecher Hans-Peter Küchenmeister, die Landesregierung und den Landtag unterrichten und in Hinsicht auf mögliche Verwaltungsvereinfachung und Verbesserung von Arbeitsabläufen beraten.

Über Parteigrenzen hinweg wird bereits seit vielen Jahren der Abbau von zu umfänglicher Bürokratie gefordert. Es ist allgemeiner Konsens, dass überreguliertes, behördliches Handeln nicht nur einen erheblichen Kosten- und Zeitfaktor für Bürger und Unternehmen darstellt, es führt zu hohen Arbeitsbelastungen bei den Verwaltungsmitarbeitern und entsprechend langer Bearbeitungsdauer. Trotz der andauernden Willensbekundungen für einen Bürokratieabbau entsteht oftmals bei Bürgern und Unternehmen der Eindruck, so Küchenmeister, dass die bürokratischen Belastungen eher zu- als abgenommen haben. Nach der repräsentativen Emnid Untersuchung „Bürokratie im deutschen Mittelstand“ aus April 2015 stufen 92 Prozent der befragten Unternehmen die Bürokratiebelastung immer noch als hoch oder sehr hoch ein.

Demographische Entwicklung

Eine besondere Notwendigkeit für einen Bürokratieabbau und eine gesteigerte Verwaltungseffizienz ergibt sich aus der demographischen Entwicklung. Die Zahl der erwerbsfähigen Personen wird in einigen Landkreisen des Landes Schleswig-Holstein in naher Zukunft um bis zu 20 Prozent sinken. Gleichzeitig wird der Anteil der nicht mehr am Arbeitsleben teilnehmenden Personen stark ansteigen. Die daraus resultierenden Folgen für den öffentlichen Dienst sind erheblich. Bei einer steigenden Menge der Fallzahlen durch den wachsenden Anteil an Rentnern führt der vorherrschende Fachkräftemangel zu einem verstärkten Wettbewerb in Unternehmen um qualifizierte Arbeitskräfte.
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