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KiTa-Angebote müssen angepasst werden
B2B NORD | Hans-Peter Küchenmeister

KiTa-Angebote müssen angepasst werden

B2B NORD KiTa-Angebote müssen angepasst werden
Bad Segeberg (MIT/lr) Statistisch gesehen sind arbeitende Eltern die Regel in Deutschland. Für eine effektive Vereinbarkeit zwischen Erwerbs- und Familienleben, müssen sich KiTa-Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Beschäftigten und der Unternehmen anpassen. Momentan sind die Öffnungszeiten der meisten Kindertagesstätten (88 Prozent) von 8 bis 14 Uhr, das hat die schleswig- holsteinische Landesregierung auf eine „Große Anfrage“ der CDU-Fraktion geantwortet.

Solch eingeschränkte Zeiten gehen am tatsächlichen Bedarf im Erwerbsleben vorbei und mindern den flexiblen Einsatz der Mitarbeiter, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Unternehmen. Deshalb lobt die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung des Kreises Segeberg eine Initiative der Landes- CDU, so Kreispressesprecher Hans-Peter Küchenmeister.

24-Stunden Betreuung
Die CDU-Fraktion in Schleswig-Holstein fordert mit einem Antrag flexiblere Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten. „Wir wollen eine ausreichende Zahl an 24-Stunden-KiTas. Es geht uns ausdrücklich nicht darum, dass Kinder 24-Stunden am Tag betreut werden. Unser Ziel ist, dass Kinder von Schichtarbeitern die KiTa dann besuchen können, wenn ihre Eltern nicht da sind“, begründete die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann. Die Öffnungszeiten vieler Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein gingen häufig völlig am Arbeitsleben vorbei. Gerade die Betreuung zu Randzeiten sei für viele Eltern, insbesondere Alleinerziehende, Voraussetzung, um einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. Das Betreuungsangebot von Kindern in den Morgen- und Abendstunden sowie bedarfsgerecht auch nachts, müsse deshalb ausgebaut werden.

Angebot für Schichtarbeiter
Das Angebot der 24-Stunden-KiTa solle sich ausschließlich an jene Eltern richten, die regelmäßig aufgrund von Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden oder Feiertagen Schwierigkeiten haben, ihr Kind in einer regulären Kindertagesstätte betreuen zu lassen. Die Betreuungszeit der Kinder solle nicht über das übliche Maß hinausgehen. „Wir wollen nicht, dass Eltern ihre Kinder in die KiTa abschieben. Uns geht es um eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so die CDU-Abgeordnete.

Gut finanziert
Das geht nicht zum Nulltarif:„Gut zu wissen ist es deshalb, dass diese Idee vom Bundesministerium unterstützt wird und für 2016 und 2017 100 Millionen Euro für die Betreuung in den Abend- und Nachtstunden zur Verfügung stehen. Landesregierung und Kommunen müssen entsprechend reagieren.

Foto: Hans-Peter Küchenmeister, Pressesprecher der MIT Kreis Segeberg.
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