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Kaltenkirchens ErlebnisWelt wird weiter wachsen!
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Kaltenkirchens ErlebnisWelt wird weiter wachsen!

Kaltenkirchen (mp/em) Rund 450.000 Besucher pro Jahr, 100 Mitarbeiter und eine Gesamtfläche von 60.000 Quadratmetern zählt die HolstenTherme in Kaltenkirchen. Anfang Januar hat Stefan Hinkeldey die Geschäftsführung des stetig wachsenden Unternehmens von Christian Haage übernommen, der sich aus gesundheitlichen Gründen nach 15 Jahren aus dem aktuellen Tagesgeschäft zurückgezogen hat. Im Gespräch stand Stefan Hinkeldey Rede und Antwort zu den Zukunftsplänen.

Karibische Klänge, Palmen, gut gelaunte Gäste und Mitarbeiter, 32 Grad, Spaß, Gesundheit, Wellness und Entspannung – Ihr Arbeitsplatz klingt wie ein wahr gewordener Urlaubstraum?
An manchen Tagen ist es das mehr und an manchen Tagen ist es ein Job, wie jeder andere auch.

Was wird sich unter Ihnen in der HolstenTherme zukünftig ändern beziehungsweise was hat sich seit Januar schon geändert?
Es gibt immer Ideen, die wir umsetzen möchten. So werden wir uns um Investitionen im Gastronomiebereich kümmern, die Attraktionen in allen Abteilungen weiter präzisieren und zusammen an der stetigen Servicequalität feilen.

Haben Sie ein konkretes Beispiel?
Im Juli eröffnen wir beispielsweise ein orientalisches, stilvolles Restaurant mit zirka 32 Plätzen in der SaunenWelt. In dem Restaurant „Mahira“ wird es im stimmungsvollem, authentischen Ambiente ein reichhaltiges Angebot an orientalischen Köstlichkeiten geben. Ein weiteres Highlight ist die Verlegung der Fang Song Meditationssauna in den Außenbereich. Draußen neben der Kalahari Afrika Sauna entsteht ein authentisches japanisches Bauwerk mit einer Dachhöhe von bis zu sechs Metern. Der gesamte Bereich um die Sauna wird japanisch angelegt. Voraussichtlich wird die Sauna durch eine japanische Mauer eingerahmt werden. Im ErlebnisBad möchten wir eine noch angenehmere Wohlfühlatmosphäre mit echten Palmen schaffen. Im Sommer hat sich das Konzept des PalmenGartens mit echten Palmen bereits bestens bestätigt und die Umsatzzuwächse an warmen, sommerlichen Tagen sind spürbar.

Ihre Besucherzahlen sind in 2011 um 10,6 Prozent gestiegen. Wie schafften Sie das?
Wir haben ein erfolgreiches Marketingkonzept, jährlich neue Attraktionen und kümmern uns ständig um die Instandhaltung. Die HolstenTherme investiert jährlich gezielt bis zu 1 Million Euro in Projekte. Natürlich hat auch Petrus mit dem sehr guten Wetter im letzten Jahr zu den Besucherzahlen beigetragen. Nicht unerwähnt sollte auch die erfolgreiche Positionierung des ErlebnisBades für Erwachsene mit Kindern bis zu 8 Jahren bleiben, denn dies beschert uns immer wieder neue Gästezahlen. Wir gehören mit einer Betriebskostendeckung von 120 Prozent zu einem der wenigen Bäder in Norddeutschland, das nicht defizitär ist. Wir sind wirtschaftlich sehr gut aufgestellt und können auf den Markt mit all seinen Herausforderungen gezielt reagieren, nicht zuletzt wegen unseren 100 Mitarbeitern, die im zwei Schichtsystem an 358 Tagen im Jahr für unsere Gäste im Einsatz sind. Vom Elektriker über den Fitnesstrainer bis hin zum Saunaaufgussmeister leistet hier jeder seinen Beitrag und noch viel mehr. Unsere Gäste schätzen vor allem die Sauberkeit, die Übersichtlichkeit und die hervorragende Servicequalität der Mitarbeiter. Unsere jährlichen Mitarbeiterschulungen mit einer Agentur wirken sich jetzt so richtig aus und das macht sich auch bei den Gästezahlen und unserem immer größer werdenden Einzugsgebiet bemerkbar. Wie auch bekannt, gilt die Holsten- Therme als besonders familienund kinderfreundlich. Dies belegt Agentur Schleswig-Holstein, die das ErlebnisBad inklusive der KinderKaribik zensiert hat. Abschließend haben wir vor drei Jahren ein Kommunikationsmanagement mit verschiedenen Kanälen eingeführt. Durch dieses generieren wir eine offene Gastkommunikation und können auf jede Anregung eingehen. So konnten wir in den letzten Jahren viele Verbesserungen, wie zuletzt das Fahrradcarport und die bessere Ausleuchtung der Parkplätze, durch Gästeanregungen umsetzen.

Wirkt sich dies auch positiv auf den anderen Bereiche aus?
Ja, natürlich. Von all diesen Maßnahmen profitiert auch die orientalische SaunaWelt. Diese wurde nicht nur von dem Deutschen Sauna-Bund mit dem Qualitätszeichen „Premium“ als Saunalandschaft zur Durchführung eines gesundheitsfördernden und erholsamen Saunabades zertifiziert, sondern hat auch eine internationale Auszeichnung mit dem Gütesiegel Erlebnis Sauna laut dem online Portal www.insauna.com erhalten. Die Weltreise des Saunierens konnten wir in den letzten Jahren weiter vervollständigen. So ist im Jahr 2010 die Kalahri Afrika Sauna und im letzten Jahr der Wintergarten dazugekommen. Dieses Jahr wird, wie eingangs erwähnt eine japanische Sauna folgen. Gerade das FitnessStudio hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Mit unserem modernen ClubCard-Konzept und der Schaffung der AuquaFitness-Clubkarte konnten wir eine positive Gästeresonanz verzeichnen. Die Clubbeiträge sind bei uns klar und ohne Erhöhungsklauseln. Dies ist fast einmalig in der Branche. Im FitnessStudio sind wir auf die verschiedenen Gästebedürfnisse eingegangen und haben ein Zirkeltraining installiert. Auch die Check In Situation hat sich durch die Einrichtung der Club- und Wellnessberatung verbessert. Ständig aktualisiert und an die neusten Trends angepasst wird auch unser Kursangebot. Wir werden in den kommenden Monaten das Angebot in Richtung Gesundheitsvorsorge weiter vorantreiben. Unsere Gäste können gespannt sein auf Angebote, wie Slingtraining und Aeroscantest.

Wo sehen Sie die Herausforderungen für die Zukunft?
Die Kostenentwicklung beschäftigt uns bereits seit geraumer Zeit. Trotz der enormen Steigerung der Energiekosten, konnten unsere Eintrittspreise seit der Mehrwertsteuererhöhung 2007 stabil gehalten werden und wir mussten keine Kostensteigerungen an unsere Gäste weitergeben. Stattdessen haben wir in Nachhaltigkeits- und moderne Energiemanagementsysteme investiert und so Einsparungen erzielt, wie die Umstellung auf ein Blockheizkraftwerk und die Umrüstung auf LEDUnterwasserbeleuchtung, um nur zwei Beispiele zu nennen. Zum Glück haben wir mit den Stadtwerken Kaltenkirchen auch einen sehr kompetenten Ansprechpartner, wenn es um unsere sehr komplexen Energiefragen und Energieeffizienz geht. Des weiteren müssen wir uns mit dem natürlichen Gästeverhalten beschäftigen, was zur unterschiedlichen Auslastung werktags und an den Wochenenden führt. Dies ist zwar markttypisch aber für uns nicht befriedigend. Es gilt also einerseits unsere Therme auch werktags außerhalb der Ferien besser auszulasten und andererseits die Gäste auf die sehr gut besuchten Tage besser vorzubereiten. Hier greift unser neues, angepasstes Marketingkonzept.

Wohin entwickelt sich der Freizeitmarkt und insbesondere die HolstenTherme in der Zukunft?
Unsere Gäste wissen, was eine Krankheit kostet und möchten sich fit halten. Somit sind unsere Gäste auch bereit in die eigene Vorsorge und die eigene Fitness zu investieren. Was jedoch viele Menschen immer wieder vergessen, dass dazu nicht nur das übliche Krafttraining gehört, sondern auch das Nehmen von Auszeiten und Ausschalten vom Alltag. Für uns bedeutet dies, dass wir immer mehr gesundheitsfördernde Angebote schaffen werden, wie bereits 2008 durch die Installation des SoleRelaxpools. Das ErlebnisBad wird sich immer mehr auf Familien und kleinen Kindern einstellen. Das Angebot werden wir verfeinern. Grundsätzlich möchten wir mehr „Story Telling“ betreiben. Den Gast fern vom Alltag in eine andere Welt versetzen und ihm ein Urlaubsfeeling zu vermitteln. Service wird ein immer wichtigerer Bestandteil werden. Wir schulen bereits jetzt unsere Mitarbeiter und wirken im täglichen Umgang motivierend ein. Bei beidem gibt es immer noch Möglichkeiten. Neu haben wir ein Akademiekonzept implementiert.

B2B NORD Kaltenkirchens ErlebnisWelt wird weiter wachsen!
HolstenTherme GmbH
HolstenTherme GmbH
Norderstraße 8
24568 Kaltenkirchen
Tel.: 04191 / 91 22-0
info (at) holstentherme.de
www.holstentherme.de
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