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„Die Unternehmen können auf uns zählen“
B2B Wirtschaft | Sparkasse Südholstein

€ „Die Unternehmen können auf uns zählen“

B2B NORD „Die Unternehmen können auf uns zählen“
Neumünster (em/sw) Die Sparkasse Südholstein ist der größte Finanzierer des Mittelstandes in der Region. 2,2 Milliarden Euro umfasst das Kreditgeschäft mit ihren Firmenkunden.

Das B2B Wirtschaftsmagazin sprach mit Vorstandsmitglied Martin Deertz, Verantwortlicher für das Firmenkundengeschäft, über seine Ziele und Pläne sowie über die Bedeutung der Sparkasse für Unternehmen in Südholstein.

Herr Deertz, welche Bedeutung hat die Sparkasse Südholstein für die Unternehmen in der Region?
Als sein größter Finanzierer sind wir der wichtigste Partner des Mittelstandes. Wir verstehen uns als fairer Partner von Unternehmen jeder Größe – für Selbstständige und Kleinbetriebe ebenso wie für Unternehmen mit mehreren Hundert Beschäftigten, für etablierte Betriebe nicht anders als für Existenzgründer. Dabei konzentrieren wir uns auf das Geschäft in der Region und suchen keine internationalen Investments, wie es Großbanken machen. Unser Augenmerk gilt der Begleitung von Unternehmen, die hier vor Ort Arbeitsplätze bieten, den Familien ein sicheres Einkommen verschaffen und so für einen funktionierenden Wirtschaftskreislauf und für Lebensqualität sorgen. In diesem Sinne funktionieren Sparkasse und Mittelstand wie ein Tandem für eine starke regionale Wirtschaft.

Machen das die VR Banken nicht auch?
Auch die VR Banken engagieren sich in der Region. Sie sind aber nicht in Gänze mit den Sparkassen vergleichbar. Weil sie deutlich kleinteiliger aufgestellt sind, fehlt ihnen für größere Kreditvolumina vielfach die Tragfähigkeit. Deshalb können sie nicht das gleiche Spektrum abdecken wie wir. VR Banken sind gut und wichtig für die Region, aber sie allein könnten den Bedarf des regionalen Mittelstandes nicht decken. Deshalb ist es wichtig, dass es eine Sparkasse vor Ort gibt. Wir verbinden die Nähe eines regionalen Geldinstituts mit dem Leistungsspektrum und der Fachkompetenz eines großen Hauses. Zum Beispiel verfügen wir über eigene Spezialisten für Leasing, Versicherungen sowie Auslandsgeschäfte, und wir haben ein eigenes „Private Banking“. Das macht uns einzigartig in der Region und unverzichtbar für den Mittelstand. Diese Bedeutung haben uns unsere Kunden in einer Meinungsumfrage gerade wieder eindrucksvoll bestätigt. Sie wissen, was sie an uns haben.

Welche Ziele verfolgen Sie im Firmenkundengeschäft?
Wir haben alle Voraussetzungen dafür, dass wir unsere Position als größter Finanzierer halten und in den nächsten Jahren auch weiter ausbauen können. Wir verfügen über die notwendigen Kapitalmittel, um einer flächendeckenden Kreditversorgung mehr als ausreichend nachzukommen. Unser Ziel ist ein gesundes Wachstum mit einem guten Branchenmix. Übrigens: Anders als andere Banken schließen wir keine Branchen aus.

Welchen Einfluss hat die jüngste Stützung der Sparkasse auf diese Ziele?
Sie ist die Basis dafür, dass wir diese Ziele erreichen können. Mit ihr wird unsere Eigenkapitalbasis langfristig gestärkt, so dass wir über ausreichend Mittel verfügen, um der steigenden Nachfrage nach Krediten nachzukommen. Es ist ein Irrglaube, man müsse sich anlässlich einer Stützung Sorgen um die Leistungsfähigkeit der Sparkasse machen. Das Gegenteil ist der Fall. Kein Sparkassenkunde muss sich Sorgen machen – weder um seine Einlagen, noch um die Kreditvergabe.

2009 haben Sie schon einmal die Stützungseinrichtung in Anspruch genommen. Wie kam es jetzt zu einem erneuten Kapitalbedarf?
In erster Linie liegt dies an den enormen Abschreibungen auf die Landesbanken. Seit 2009 haben sie uns insgesamt 65 Millionen Euro gekostet. So war es absehbar, dass wir die steigenden Anforderungen aus der EU-Richtlinie Basel III in Zukunft nicht mehr vollständig erfüllen werden können. Deshalb haben wir frühzeitig Gespräche mit dem Sparkassenverband aufgenommen. Weil im Rahmen der Stützung 2009 die Abschreibungen auf die Landesbanken und die konkrete Ausgestaltung von Basel III nicht vorhersehbar waren, hat er zugestimmt, die entstandene Lücke zu schließen.

Wie hätte es ohne die Abschreibungen auf die Landesbanken ausgesehen?
Zum Beispiel hätten wir im Geschäftsjahr 2012 rund 20 Millionen Euro Gewinn gemacht. Wir haben die Abschreibungen jedes Jahr verkraften können, weil wir deutlich besser gewirtschaftet haben, als man es uns laut Sanierungsplan zugetraut hat. Darauf sollten wir eigentlich stolz sein, können wir aber nicht, weil unsere Leistung von den Landesbanken Jahr für Jahr aufgezehrt wurde.

Wie sieht die Zukunft der Sparkasse Südholstein aus?
Unsere Zukunft ist gesichert. Wir besitzen nun die Robustheit, die wir brauchen, um unseren eingeschlagenen Weg der Restrukturierung stabil weiterzugehen. Aber es bleibt noch viel zu tun. Wie alle Banken und Sparkassen müssen wir uns auf die veränderten Marktbedingungen einstellen. Besonders das niedrige Zinsniveau, das sicher noch die nächsten Jahre anhält, lässt die zu erzielenden Erträge immer weiter abschmelzen. Dem müssen wir von zwei Seiten begegnen: Wir müssen im Kundengeschäft noch erfolgreicher agieren und gleichzeitig unsere Kosten senken.

Wie wollen Sie im Kundengeschäft noch erfolgreicher werden?
Mit Qualität und der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Die fängt bei der Kundenbetreuung an und hört bei der Verschlankung und Vereinfachung von Prozessen noch lange nicht auf. Für Unternehmen und Selbstständige bedeutet dies unter anderem, dass wir sie künftig noch intensiver betreuen wollen, noch näher dran sein möchten an ihren Plänen und Bedürfnissen. Wie für unser gesamtes Haus haben wir auch für das Firmenkundengeschäft eine Qualitätsoffensive gestartet, die wir in den kommenden Monaten Schritt für Schritt umsetzen werden. Dabei haben wir unsere Firmenkunden aktiv mit einbezogen.

Wie kann man sich dieses Einbeziehen vorstellen?
Wir haben Firmenkunden jeder Größe zu mehreren Workshops eingeladen, damit sie uns einmal direkt und ohne Umschweife sagen, was sie von uns halten und was sie von uns erwarten. Die Ergebnisse sind die Basis für unser Qualitätsprojekt. Auf ihnen setzen wir unsere Maßnahmen auf. Und ich habe die Teilnehmer auch noch einmal persönlich darüber informiert, wie ihre Beiträge in unsere Arbeit einfließen. Diese Offenheit und Transparenz ist sehr gut angekommen.

Gab es bei dieser Meinungsabfrage auch Überraschungen für Sie als Vorstand?
Ich habe mich sehr über das hohe Engagement gefreut, mit dem sich die Firmenkunden mit uns auseinander gesetzt haben. Neben kritischen Stimmen zu der einen oder anderen persönlichen Erfahrung kam ganz deutlich rüber, wie sehr die Unternehmen auf die Sparkasse Südholstein als ihren verlässlichen Finanzpartner zählen. Sie schenken uns viel Vertrauen und wissen, was sie an uns haben. Das hat mich noch einmal mehr darin bestärkt, diese Partnerschaft mit viel Leidenschaft weiter auszubauen. Die Unternehmen in Südholstein können auf uns zählen – jetzt und in Zukunft!

Herr Deertz, vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Martin Deertz im Kreise von Firmenkunden, die die Sparkasse zu einem offenen Feedback eingeladen hat.

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