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Wirtschaft fühlt sich von der Politik hinters Licht geführt
B2B NORD | Unternehmensverband Unterelbe-Westküste

Wirtschaft fühlt sich von der Politik hinters Licht geführt

Heide (em) Zur angekündigten Verzögerung der A20-Planung durch den neuen schleswig-holsteinischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz erklärt der Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Unterelbe-Westküste (UVUW), Ken Blöcker:

Die Wirtschaft im Westen Schleswig-Holsteins fühlt sich von der Politik hinters Licht geführt. Die Planung des Berliner Flughafens ist im Vergleich zur A20-Planung eine Erfolgsgeschichte. Das Wirtschaftsministerium hat sich in den vergangenen Jahren stets für ihre offene Kommunikation selbst gelobt und angeblich erstmalig Missstände offen aufgezeigt und kommuniziert.

Die Tatsache, dass erst auf erheblichen Druck der Wirtschaft das Ministerium in der Vergangenheit zugab, dass ihre eigenen Planungskapazitäten für die A20-Planung unzureichend sind, war bereits ein erstes Anzeichen dafür, dass hier noch mehr im Argen liegt. Hinzu kam schließlich noch die mangelnde Kommunikation zwischen dem Wirtschafts- und Umweltministerium, im Zuge des verlassenen Adlerhorstes.

Nun ist es also die Population des Zwergschwanes und politische Weisungen, die alle bisherigen bekannten Zeitpläne über den Haufen werfen. Obwohl die erneuten Verzögerungen seit langem in Kiel bekannt waren, wurden diese nicht kommuniziert. Der neue Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz ist für diese Hiobsbotschaft nicht persönlich verantwortlich zu machen. Als ehemaliger Unternehmer weiß er von der wirtschaftlichen Bedeutung der A20. Aber Dr. Buchholz muss schnell beweisen, dass er handelt.

Die angekündigten Umstrukturierungen und die Neuorganisation des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr (LBV) muss schnell erfolgen. Die Kommunikation zwischen den Ressorts und zwischen LBV und dem Verkehrsministerium muss professioneller werden. Heute nehmen wir jedenfalls erst einmal eine Verlangsamung bei der A20-Planung zur Kenntnis und nicht die von der neuen Landesregierung angekündigten Beschleunigung.
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