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Hitziger WirtschaftsDialog: Die A20 soll bis 2024 kommen!
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Hitziger WirtschaftsDialog: Die A20 soll bis 2024 kommen!

Hamburg (lr/jj) Die Metropolregion Hamburg vor dem Verkehrsinfarkt? Thema des WirtschaftsDialogs auf der fünften B2B NORD war: Infrastrukturausbau jetzt – weil der Wohlstand unseres Landes davon abhängt! Sven Boysen diskutierte mit seinen Gästen Mark Helfrich (CDU), Christopher Vogt (FDP), Hans-Jörn Arp (CDU), Ingo Ludwichowski (NABU), Dennis Therning (CDU), Roy Kühnast (Wirtschaftsförderung), Martina Köppen (SPD), Dr. Valerie Wilms (Bündnis 90/Die Grünen) und Gerhard Fuchs (Verkehrkoordinator) über das aktuelle Geschehen auf Deutschlands Straßen.

Die Meinungen gingen an vielen Stellen auseinander und führten an anderen wieder zusammen, doch Fakt ist: Der Norden hat einen immensen Nachholbedarf beim Ausbau und Erhalt einer leistungsfähigen und zeitgemäßen Infrastruktur.

Die Anzahl der aktuell laufenden Großprojekte, wie zum Beispiel der sechsspurige Ausbau der A7, der Neubau einer fünften Elbschleuse in Brunsbüttel und der Ausbau der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals, die Fehmarnbeltquerung samt Hinterlandanbindung oder der Ersatz der Rader Hochbrücke, sind Ausdruck des angehäuften Investitionsstaus und waren Thema dieser Debatte.

Ironie der Maßnahme: Ohne diese Projekte droht der Norden abgeschnitten zu werden, mit ihnen droht in der Umsetzungsphase ebenfalls der Verkehrskollaps. Die Auflistung ist auch keinesfalls vollständig, es fehlen die Großvorhaben A20 mit westlicher Elbquerung und die Elbvertiefung. Beide wurden, beziehungsweise sind, beklagt und liegen dadurch auf Eis. Bei allem Bedarf herrscht die paradoxe Situation, dass es in Schleswig- Holstein einen fatalen Mangel an baureifen Projekten bei Bundesfernstraßen gibt. Hier ist das Land Schleswig-Holstein in der Pflicht, weil sonst ungenutzte Bundesmittel in den Süden der Republik abfließen. Mangelhafte Infrastruktur verursacht enormen volkswirtschaftlichen Schaden und bringt Standortnachteile für Menschen und Unternehmen. Die Politiker lieferten sich heiße Diskussionen und kamen jedoch dennoch zu einem aufklärenden Schluss. Man war sich einig, dass die A20 bis spätestens zum Jahr 2024 realisiert werden muss, um dass totale Zusammenbrechen der Infrastruktur von Schleswig-Holstein und Hamburg zu verhindern.



Dennis Thering
(stellvertretender Fraktionsvorsitzender CDU Bürgerschaftsfraktion Hamburg):

„Wir sind in Hamburg aktuell Staustadt Nummer eins und das ist die Konsequenz der letzten vier Jahre Verkehrspolitik.“
Hans-Jörn Arp
(Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion):

„Es gibt keinen Zweifel! Die Fehmarnbeltquerung muss kommen und wird kommen!“
Gerhard Fuchs
(Verkehrskoordinator Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Koordination):

„Es wird jetzt gebaut, weil der Norden endlich dran ist!“
Martina Köppen
(verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg):

„Hamburg sieht die positiven Dinge, die eine feste Fehmarnbeltquerung mit sich bringt.“
Dr. Valerie Wilms
(MdB Bündnis 90/DieGrünen):

„Es stellt sich die Frage, wer ist wo zuständig?“
Mark Helfrich
(MdB CDU):

„Es wird immer schwieriger, ein Verfahren wirklich rechtskonform
und einspruchssicher zu entwickeln und somit zeitnah durchzuführen. In einer Projektplanungmit 10.000 Seiten findet sich leider immer ein Ansatz um zu Klagen und damit das Projekt zu verzögern.“
Mark Helfrich
(egeb: Wirtschaftsförderung und Logistik Initiative Schleswig-Holstein):

„Logistik findet auch in Produktion und Handel statt. Wir alle brauchen die Querung!“
Ingo Ludwichowski
(Geschäftsführer NABU Schleswig-Holstein):

„Bei der A20 wird es eine Fülle von rechtlichen Einwänden durch die NABU geben, die dafür sorgen, dass das Projekt noch sehr lange auf die Realisierung warten muss.“
Christopher Vogt
(Stellv. Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion):

„Die A20 wir kommen! Wann sie kommt, hängt stark von den nächsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein ab.“


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