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„Ich wünsche mir mehr Mut am Bau“
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„Ich wünsche mir mehr Mut am Bau“

Tornesch (sw) Kunst ist sein Leben – Jörgen Habedank hat sich den Traum von einem eigenen Atelier erfüllt, in dem er selbst und andere genug Platz haben, sich in der Kunst zu verwirklichen. Leidenschaftlich gern erstellt er leuchtende Bilder, individuelle Glasgestaltungen und Gesamtkonzepte von Farbe und Raum für Innenbereiche. Das Wirtschaftsmagazin Kreis Pinneberg hat ihn zu seiner außergewöhnlichen Arbeit befragt.

Woher nahmen Sie die Idee, ein eigenes Glasatelier zu gründen?
Schon als Jugendlicher habe ich mich für die Kunst interessiert. Vor meinem Kunststudium habe ich eine Tischlerlehre absolviert. Diese handwerkliche Ausbildung hilft mir auch bei meinen heutigen Arbeiten ungemein, gerade bei der Zusammenarbeit mit anderen Glasmalern.

Die Glasmalerei ist eine ganz besondere Kunst. Wie sind Sie dazu gekommen?
Ich habe immer gern besonders farbintensiv gemalt. Das erste Mal habe ich über die Glasmalerei nachgedacht, als ich von Museumsfachleuten darauf angesprochen wurde, ob ich mich nicht für Glasmalerei interessieren würde. Bei der Glasmalerei Peters in Paderborn, die weltweit führend in dem Gewerbe ist, habe ich dann meine Leidenschaft für die Glasmalerei entdeckt. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich dann mein neues, eigenes Atelier in der alten Mühle in Tornesch bei Hamburg bezogen.

Wen möchten Sie mit Ihrer Malerei erreichen?
Zum einen engagierte Künstler und kreative Menschen, die sich in ihrer Freizeit verwirklichen möchten, denen aber ein passender Raum fehlt. Mein Atelier bietet ihnen eine gute Möglichkeit für schöpferisches Arbeiten. Ruhige Arbeitsplätze mit einer Teeküche, ein Materiallager und eine Sitzecke stehen bereit. Zum anderen stelle ich Arbeiten für die Architektur, also zum Beispiel für Krankenhäuser, Kirchen oder Schulen, her – eben überall dort, wo Gebäude durch die Glasmalerei verschönert werden sollen. Ich gestalte in vielfältiger Weise Räume für Menschen: Alltagsräume, Privat- und Firmenräume sowie Außenräume im Garten.

Wie sehen Sie Ihre aktuelle Situation, sind Sie zufrieden?
Ich gestehe, dass ich mir Sorgen mache, da der Kundenkreis für Originalkunst immer kleiner wird. Wir sind heute überflutet von den neuen technischen Möglichkeiten im Kunstbereich, die sehr günstig, aber eben keine Originale sind. Ich hoffe allerdings auf zukünftige Architekten, die die positive Wirkung von farbigem Glas im Innenbereich erkennen.

Um im Gespräch zu bleiben, muss man auf sich aufmerksam machen und aus der Masse herausstechen. Wie machen Sie das?
Wichtig in der heutigen Zeit ist eine gute Internetpräsenz. Das wichtigste ist aber ein großes Netzwerk an Kontakten mit Bauämtern und Architekten, die meine Arbeit unterstützen.

Wie sehen Sie Ihren Standort Tornesch heute und in Zukunft?
Der Standort in Tornesch ist ideal. Man hat hier genug Ruhe für die Kunst, ist gleichzeitig aber nicht weit von Hamburg entfernt.

Zum Schluss, wenn Sie mögen, haben Sie einen persönlichen Wunsch?
Tatsächlich gibt es den: Ich wünsche mir mehr Mut am Bau! Künstlerische Gestaltungen sind das Durchatmen im Alltag und werten jedes Gebäude – ob innen oder außen – auf. Für mich gibt es nichts Schöneres.

B2B NORD „Ich wünsche mir mehr Mut am Bau“
Atelier Jörgen Habedank
Atelier Jörgen Habedank
Friedrichstr. 21a
25436 Tornesch
Tel.: 04122 / 97 98 300
art (at) joergenhabedank.de
joergenhabedank.de
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