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Schildbürgerstreich schadet Wirtschaftsstandort
B2B Wirtschaft | Christian J. Fuchs

Schildbürgerstreich schadet Wirtschaftsstandort

B2B NORD Schildbürgerstreich schadet Wirtschaftsstandort
Mittelstandspolitiker Christian J. Fuchs kritisiert A26-Posse

Wedel/Hamburg „Wer eine fertige Autobahn nicht freigibt, ärgert die Bürger und schadet der Wirtschaft“, sagt Christian J. Fuchs, stellvertretender Landesvorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung MIT in Schleswig-Holstein sowie MIT-Vorsitzender im Kreis Pinneberg. Der Mittelstandspolitiker aus Wedel ist fassungslos über die A26-Posse im Landkreis Stade. Rund fünf Jahre soll eine fertige Spur der A26 von Horneburg bis Jork für den Verkehr gesperrt bleiben, weil das Land Niedersachsen Klagen von Anwohnern fürchtet.
Für die Bürger sei diese Regelung vor allem lästig. Die Betriebe koste eine solche Fehlentscheidung dagegen bares Geld, betont Fuchs. Unternehmen seien darauf angewiesen, dass sie ihre Produkte schnell von einem Ort zum anderen transportieren können. Deshalb haben sie ein Problem, wenn eine vernünftige Verkehrsinfrastruktur fehlt. Dass diese aber vorhanden ist und nicht genutzt werden darf, dürfte in dieser Form noch nicht vorgekommen sein, erklärt Mittelstandspolitiker Fuchs. „Mit einem solchem Schildbürgerstreich disqualifiziert sich die niedersächsische Landesregierung und schadet dem Wirtschaftsstandort“, stellt er fest. Dass das Vorgehen der rot-grünen Truppe aus Hannover offenbar ohne Rücksprache mit den Entscheidungsträgern vor Ort erfolgt, mache diese Entscheidung noch unverständlicher.
Eine nüchterne Betrachtung von Chancen und Risiken habe offensichtlich nicht stattgefunden, kritisiert Fuchs. Die gehört für den Mittelstandspolitiker und unabhängigen Versicherungsmakler mit Büros in Hamburg und Wedel zum Alltagsgeschäft. Die Chance, durch die Eröffnung eines neuen Autobahnabschnitts die Metropolregion als Wirtschaftsstandort zu stärken werde leichtfertig vertan, obwohl die Landesregierung nicht einmal sicher wisse, ob es zu Klagen komme - und ob diese tatsächlich Erfolgsaussichten haben, so Fuchs.
„Mit einer solchen Einstellung sind keine größeren Projekte zu stemmen“, betont er. Das Risiko wäre bei einer vollständigen Freigabe der A26 aus seiner Sicht überschaubar gewesen. Zudem hätten sich die Verantwortlichen den völlig zu Recht erfolgten bundesweiten Spott erspart. Der bereits angerichtete Schaden könne nur noch minimiert werden, wenn Niedersachsen ganz schnell umschwenkt. Fuchs fordert zudem, dass sich eine solche Posse auf keinen Fall wiederholen darf. Mit dem Ausbau der A7 und dem Bau der Küstenautobahn A20 stünden in den kommenden Jahren weitere wichtige Infrastrukturvorhaben an. „Wenn da häufiger solche Schildbürgerstreiche erfolgen, macht die Wirtschaft um die Metropolregion in Zukunft einen großen Bogen“, so Fuchs. Er appelliert deshalb an die Landesregierungen in Kiel, Hannover und Hamburg diese für die gesamte Region lebensnotwendigen Vorhaben gemeinsam in Angriff zu nehmen. Wenn wie bisher jeder für sich plane und alle gegeneinander arbeiten, werde
der gesamte Standort geschwächt. „Kirchturmdenken kostet Geld und Arbeitsplätze“, stellt Mittelstandspolitiker Fuchs klar.
Eine Kolumne von Christian J. Fuchs
FMP Fuchs & Co. KG
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Schwartenseekamp 7
22880 Wedel
Tel.: 04103 / 1899765
E-Mail: online (at) fmp-fuchs.de
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