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„Holsten-Galerie – wir bauen und betreiben sie“
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„Holsten-Galerie – wir bauen und betreiben sie“

B2B NORD „Holsten-Galerie – wir bauen und betreiben sie“
Neumünster (os) Der Centerentwickler und -betreiber ECE und der Einzelhandelsspezialist HBB haben für die Entwicklung, die Planung und den Bau eines neuen Einkaufszentrums in Neumünsters Innenstadt eine gemeinsame Gesellschaft gegründet.

Auf zwei Ebenen sind 25.000 m² Verkaufsfläche sowie zusätzliche Dienstleistungs- und Gastronomieflächen vorgesehen. Die „Holsten- Galerie“ soll zwischen Großflecken und dem Bahnhof gebaut werden und ca. 400 Parkplätze auf dem Dach erhalten. Das WIRTSCHAFTSMAGAZIN sprach mit Jens Kohlmorgen von ECE über den aktuellen Planungsstand.

Herr Kohlmorgen, nach langem Hin und Her und ursprünglich drei möglichen Investoren hat die Ratsversammlung der Stadt Neumünster Ende 2011 nun dem Aufstellungsbeschluss für ein innerstädtisches Einkaufscenter am Standort Sager-Viertel zugestimmt. Eine erste Bürgeranhörung fand bereits statt. Wie gehen die Planungen voran?
Wir kommen sehr gut voran! Die für das weitere Verfahren benötigten Gutachten sind in Auftrag gegeben und werden wohl im Frühjahr von der Stadtverwaltung in einer weiteren Bürgeranhörung präsentiert. Nach vier Jahren Planungsphase und Diskussion rund um den möglichen Standort drängeln wir jetzt natürlich etwas. Wir sind aber sehr optimistisch, da die Gespräche mit allen Beteiligten, insbesondere der Stadtverwaltung, mit der wir einen städtebaulichen Vertrag abschließen, sehr konstruktiv verlaufen. Wenn alles so weiter läuft, kann der Satzungsbeschluss im Herbst der Ratsversammlung zur Abstimmung präsentiert werden.

Kann es Erkenntnisse in den Gutachten geben oder noch eine Entscheidung der Ratsversammlung, bei der es aus Sicht von ECE-HBB unrealistisch wird, dass die „Holsten-Galerie“ gebaut wird?
Sicher ist das Center erst, wenn alles unterschrieben ist. Die Diskussion hat bisher gezeigt, dass das Thema der Gesamtverkaufsfläche eine Rolle spielt. Dazu wird ja auch das von der Stadt in Auftrag gegebene Verträglichkeitsgutachten Aussagen machen. Für uns als Entwickler und Betreiber des Centers ist eine sogenannte „kritische Größe“ wichtig, um auf dem Markt wahrgenommen zu werden. Zudem benötigen wir als Shopping-Center eine breite Branchenauffächerung mit einer sicher starken Textilkomponente, was uns vom Fachmarkt-Center unterscheidet. Nichts wäre schlimmer, wenn das Center auf Grund von Größe und Sortimentsbeschränkung später nicht ins Laufen kommt.

Noch immer gibt es Kritiker, die den Standort Sager-Viertel als gefährlich für den Bestand der Geschäfte am Großflecken und der restlichen Innenstadt ansehen. Wie gehen ECE und HBB mit diesen Einwänden um?
Wenn es darum geht sich sachlich mit den Einwänden auseinanderzusetzen sind wir jederzeit zur Stelle. Wir wollen mit unserem Center ein Teil der Stadt Neumünster werden und nicht gegen die Stadt agieren. Auch für uns ist es wichtig, dass das Umfeld passt und der Großflecken weiter eine intakte Einzelhandelsstruktur hat. Wir arbeiten daran, dass wir gerade mit unserer Erfahrung als Betreiber der Shopping- Center einen Großteil der Neumünsteranerinnen und Neumünsteraner überzeugen können. Auch in der Ratsversammlung hoffen wir auf eine möglichst breite Zustimmung für unser Projekt, wenn es um den Satzungsbeschluss geht.

Wie wichtig ist ECE und HBB das Thema Umweltschutz bei der Planung und Umsetzung ihrer Einkaufscenter?
Das Thema Nachhaltigkeit ist bei uns nicht nur ein Werbefaktor. Wir streben an, alle unsere neuen Center vom renomierten Institut DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) zertifizieren zu lassen. Das kostet meist einen hohen fünfstelligen Betrag, macht sich aber durchaus bezahlt. Gerade in Deutschland wird der Umweltschutz bei Bauvorhaben nachgefragt – und das nicht nur, wenn es um die Förderung von Krediten geht. Auch für die Mieter macht sich das energieeffiziente Bauen anhand einer niedrigen Nebenkostenabrechnung bezahlt.

Gibt es neben den bereits bestehenden Centern wie dem Herold- Center in Norderstedt und dem Sophienhof in Kiel weitere Projekte in Schleswig-Holstein?
Sie werden verstehen, dass ich dazu nicht allzu ausführlich antworte. Nur soviel: Wir sind Europas größter Entwickler und Betreiber von Shopping-Centern. Da ist der bisher noch entwicklungsfähige Markt in Schleswig- Holstein sicherlich interessant.

Herr Kohlmorgen, vier Jahre haben die Planungen bisher schon benötigt. Wo sind Sie in vier Jahren?
Ich bin dann bereits in Rente und habe dann genug Zeit, in der Holsten- Galerie bei einer Tasse Kaffee zu sitzen und das einjährige Bestehen mit den Neumünsteranerinnen und Neumünsteranern zu feiern.
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