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Ein Netzwerk für die Rathausallee
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Ein Netzwerk für die Rathausallee

Norderstedt (nh/mp) Die Interessengemeinschaft Norderstedt-Mitte e. V. in Norderstedt hat mit ihrer Osteraktion gezeigt, dass sie noch vor Ort aktiv sind. Sven Boysen, Verlagsleiter, sprach mit Stefan Sordyl über die Rathausallee.

Herr Sordyl, Vorsitzender der IG Norderstedt-Mitte e. V., ist das der schwierigste Job, den man in Norderstedt derzeit übernehmen kann?
Als schwierigsten Job würde ich es nicht bezeichnen. Es ist eine Aufbauarbeit, die zwar hart, aber nicht schwierig ist und zudem noch Spaß macht.

Was ist der Stand von dem Sie kommen? Was wurde bisher in der Rathausallee gemacht und was kommt in Zukunft?
Also, die Interessengemeinschaft selber, existiert seitdem es die Rathausallee Norderstedt Mitte mit ihren Geschäften gibt. Sie ist viele Jahre geleitet worden, aber meistens auf das Thema „Die Finanzierung und Installierung der Weihnachtsbeleuchtung“ beschränkt worden, die hier jedes Jahr angebracht wird. Herr Hinkel-Suhr, langjähriger Vorsitzender, hat 1998 den Weihnachtsmarkt wiederbelebt unter dem Logo der Interessengemeinschaft. Es sind in der Vergangenheit einige Aktionen durchgeführt worden, die in diesem Jahrtausend so langsam reduziert worden, bis sie ganz eingeschlafen sind. Aus diesem Dornröschenschlaf wollen wir die Interessengemeinschaft wieder erwecken.

Das heißt welche Ziele und Aktionen sind geplant?
Erstes Ziel ist die Interessengemeinschaft wieder bekannter zu machen. In den letzten Jahren hat es Wechsel in den Ladengeschäften gegeben, neue Gewerbebetreiber sind dazu gekommen, alte sind weggegangen. Man hat vergessen den neuen Unternehmern zu erzählen, dass es die Interessengemeinschaft überhaupt gibt. Es ist unser oberstes Ziel wieder bekannter zu werden. Wir möchten neue Aktionen für die Kunden, die fast täglich hier sind, starten. Die erste und gerade abgelaufene Aktion war die Osteraktion. 21 Firmen in der Rathausallee haben sich am Gewinnspiel beteiligt. Wir haben Blumen an die Damen und Ostereier an die Kinder verteilt. Die Gewinner wurden gerade ausgelost.

Außer der Ostereierverteilung und Lichtern zu Weihnachten, welche Vorteile haben Unternehmer, wenn sie Mitglied werden?
Sicherlich das Netzwerk. Wenn wir gemeinsam etwas machen, dann lohnt es sich am Ende für alle. Gemeinsam sind wir stärker als jeder Einzelkämpfer alleine. Es fängt bei einer ganz simplen Anzeige an: Eine doppelseitige Anzeige in einem Printmedium ist günstiger, als wenn jeder einzelne eine kleine Anzeige schaltet. Wir bekommen über die Interessengemeinschaft auch eine andere Wahrnehmung, weil wir dann in der Presse mit Aktionen von der Interessengemeinschaft vertreten sind.

Thema „Förderung - problematisches Umfeld“, es gibt Programme, die in der Rathausallee aufgelegt werden sollen, die sicherlich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und somit unterschiedlich angenommen werden. Wie verhält sich das mit dem Pakt in der Rathausallee?
Ich bin der Meinung auf etwas Großes zu warten, vernachlässigt das, was ich selber vor der Tür erledigen kann. Man kann nicht, wenn man gute Ideen hat, die von anderen mitgetragen werden, immer nur sagen „Ich warte jetzt mal, bis irgendwann mal etwas kommt“, ohne zu wissen, ob etwas kommt, und dabei ein eigenes Handeln vernachlässigen. Es gibt Dinge, die kann und sollte eine Gemeinschaft sofort anfangen umzusetzen.

Was wird sich mit der neuen Interessengemeinschaft im Zeitfenster von drei Jahren in der Rathausallee verändern?
Was sich verändern wird: Wir werden definitiv mehr Aktionen für die Bürger, für unsere täglichen Kunden durchgeführen, als es in der Vergangenheit der Fall war. Dass das passiert, kann ich versprechen.

Zeitfenster 10 Jahre: Gibt es Gedanken bzw. Ideen zur baulichen Veränderungen in der Rathausallee, die derzeit mit relativ wenigen Parkplätzen in der direkten Durchfahrt gesegnet ist?
Zu baulichen Veränderungen in der Rathausallee kann ich relativ wenig sagen. Als Vorsitzender kann man eigene Vorstellungen dazu haben, die man äußern kann. Was aber am Ende passiert, kann von mir nicht beurteilt werden. Wir haben die Brücke vom Moorbektal. Man sollte die Brücke baulich umändern, damit ein Zusammenwachsen der drei Nahversorgungszentren, Moorbek Passage, Moorbekrondel und Rathausallee, möglich wird. Meine Lieblingsidee ist den Platz in der Nähe vom Omnibusbahnhof, wo jetzt die Fahrradständer und gemütlichen Sessel stehen, umzugestalten. Die Bänke sollten weg, dafür könnte eine kleine Budenstadt mit wechselnden Angeboten entstehen. Das Erdbeer- und Spargelhäuschen könnte im Frühjahr die Buden beziehen, Kürbisse könnten im September verkauft werden, Kunsthandwerker könnten im Juli ihre Waren zeigen, während der Bratwurst- und Glühweinmann im Dezember die Kunden versorgt. So könnte ein kleiner Dauermarkt entstehen. Das würde dazu beitragen, dass wenn man in der Moorbek Passage steht, denkt: „Oh, da gehe ich kurz rüber“.

Sie haben drei Wünsche frei für die Rathausallee: Einen an ihre Mitglieder, einen an die Stadt und einen an die Kunden?
Mein Wunsch an die Geschäftstreibenden: Das wir eine ganz starke Interessengemeinschaft werden mit sehr vielen Mitgliedern. Mein Wunsch an die Stadt Norderstedt: Das wir Dinge, die aus meiner Sicht nicht so aufwendig sind und nicht viel Geld kosten, relativ zeitnah umsetzen können und nicht unbedingt auf den PACT warten müssen. Ein Beispiel dafür könnte der Umbau vom Gebiet in der Nähe des zentralen Omnibusbahnhofs sein, der relativ zügig erfolgen könnte, wenn man guten Willen dazu zeigt. Wunsch drei für die Kunden: Dass die Kunden uns nach wie vor häufig besuchen und Norderstedt-Mitte so Ernst nehmen, wie wir eigentlich sind. Wir haben uns nun mal in den letzten Jahren zum neuen Zentrum von Norderstedt entwickelt. Wir sind ein sehr gutes Nahversorgungszentrum, keine Passage. Wir haben kein Dach über dem Kopf, aber wir haben Arkaden und die Rathausallee bietet sich auch in der heutigen Zeit sehr gut, zum Beispiel für den Sonntagsspaziergang, an. Wir haben Eisdielen und Bistros, ein neues italienisches Restaurant und man kann hier sehr gut bummeln. Es wäre schön, wenn unsere Kunden auch am Wochenende die Rathausallee nutzen würden.

Foto: Stefan Sordyl, Vorsitzender der IG Norderstedt-Mitte e. V., stand Rede und Antwort

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