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Warum sollten Sie nach dem Sinn Ihres Lebens fragen?
B2B Wirtschaft | Peter Dunkhorst

Warum sollten Sie nach dem Sinn Ihres Lebens fragen?

B2B NORD Warum sollten Sie nach dem Sinn Ihres Lebens fragen?
Hamburg (em/lm) Mark Twain schrieb mal: „Die beiden wichtigsten Tage Deines Lebens sind der Tag, an dem Du geboren wurdest, und der Tag an dem Du herausfindest, warum?“ Sie sind geboren worden. Haben Sie den zweiten Tag auch schon erlebt?

Nur eine kleine Minderheit in unserer Gesellschaft und demnach auch unter den Führungskräften kennt die Antwort auf die Frage nach dem ganz persönlichen Sinn des Lebens. Ihre Bestimmung als Unternehmer oder Führungskraft ergibt sich nicht aus der Summe der Erfahrungen, Ausbildungen und Fähigkeiten, die Sie auf Ihrem bisherigen Weg erworben haben. Der Kern Ihrer Bestimmung entspringt Ihrer persönlichen Identität. Und diese zu entdecken ist nicht immer leicht. Es ist die Antwort auf die Frage „Warum bin ich hier?“ Aber wofür sollten Sie sich denn dieser Frage stellen? Nun, zum einen haben Untersuchungen in den USA ergeben, dass Menschen, die in ihrem Leben einen Sinn sehen, seltener krank werden. Das könnte ja schon Grund genug sein. Aber ich stelle auch die Behauptung auf: Wenn Sie erfolgreich sein wollen, dann müssen Sie Ihren Zweck der Existenz kennen! Diese Kenntnis eröffnet Ihnen neue Quellen der Orientierung und Inspiration. Wie wollen Sie sich in dieser heute doch sehr komplexen und stetig wandelnden Welt zurechtfinden, wenn Sie keinen eigenen und verlässlichen Kompass zur Verfügung haben? Auch sollten Sie nicht versuchen, Ihren Lebenszweck einem Marketingslogan gleich, allgemein und „umweltfreundlich“ zu formulieren. Drücken Sie Ihren Standpunkt eindeutig aus – ohne Rücksicht auf die Meinung anderer. Die Wirkung ist ganz auf Sie persönlich gerichtet. Es ist die Leitschnur für Ihr Leben. Wenn Sie mit sich im Klaren sind, werden auch Ihre privaten und geschäftlichen Aktivitäten mehr Klarheit gewinnen. Damit werden Sie wirkungsvoller und erfolgreicher in Ihrem Tun. Ihre Umgebung wird es vielfältig honorieren. Um Ihnen diesen Prozess anschaulicher zu machen, lesen Sie meine eigene Geschichte: Vor etwa fünf Jahren merkte ich, dass mir etwas fehlte. Ich wusste nicht genau was es war, aber in meiner sonst klaren Orientierung und Zielstrebigkeit tauchten Zweifel auf. Ich hatte bis dahin als Manager und Unternehmer erfolgreich und engagiert gewirkt. Aber war das alles? Warum tat ich das Eine oder Andere mit mehr oder weniger Enthusiasmus? Die Frage nach dem „Warum?“ tauchte auf. Und dann kam ein Buch zu mir „The Why Café“ von meinem heutigen Freund und Geschäftspartner John Strelecky. Ich empfand es als eine zu große Herausforderung, eine Antwort auf die Frage nach dem Zweck meiner Existenz zu suchen. Wenn eine Sache zu groß ist, dann kann man die Aufgabe aufteilen und sich dem Kern Schritt für Schritt nähern. So tat ich es auch. Ich beschäftigte mich zunächst mit ganz einfachen Fragen: Wovon habe ich als Kind geträumt? Welche Dinge bringen mir Freude? Welche Werte leiten mich in meinem Leben? Was erfüllt mich? Ich begann die Antworten aufzuschreiben. Es entstand eine lange Sammlung von Erinnerungen und Gedanken. Ich wertete diese vielen Stichworte aus und erkannte Themenfelder. Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto klarer traten meine Big Five for Life hervor. Indem ich versuchte, in meinem Leben diesen Big Five for Life mehr Raum zu geben, veränderten sich meine Prioritäten. Da man sich leider (noch) nicht bei Amazon zusätzliche Zeit pro Tag bestellen kann, musste ich meine begrenzte Zeit neu bewerten und einteilen. Versuchen Sie doch mal, die Prioritäten für Ihre Aktivitäten nach Ihren persönlichen Vorlieben und nicht nach den äußeren Zwängen festzusetzen? Meine Klarheit mit den Big Five for Life hat mir geholfen, die wirklich wichtigen Aktivitäten klarer zu identifizieren und zu kommunizieren. Und siehe da, mein Leben änderte sich langsam aber stetig. In dem Moment, wo ich mich mit den wirklich wichtigen Dingen mehr beschäftigte, erkannte ich auch im Nachhinein den stetigen roten Faden, der sich durch mein Leben zieht. Es ging bei mir immer darum, Menschen zu helfen, bessere Lösungen zu finden und Menschen in Kontakt zu bringen, die sich gegenseitig etwas geben können. Das begann schon in meiner Schulzeit als Klassensprecher. Nach einigen Schleifen in meinem Berufsleben habe ich dann vor mehr als 20 Jahren als Organisationsberater mein erstes Unternehmen gegründet. Heute definiere ich meine Bestimmung so: „Menschen beraten und Netzwerke gestalten.“ Mit dieser Klarheit nach Innen und Außen habe ich neue Kunden, Partner und Freunde gefunden. Und ich fühle, dass ich an jedem Tag am richtigen Ort bin. Nutzen auch Sie diese Klarheit für Ihren privaten und geschäftlichen Erfolg. Erfolg muss nicht immer größter Reichtum sein. Erfolg ist, wenn Sie Ihre Bestimmung leben. Wenn Sie das tun, werden auch die richtigen Partner, Kunden und Chancen zu Ihnen kommen.

Foto: Peter Dunkhorst berät seit 20 Jahren Unternehmer. Er ist Geschäftsführer von „John Strelecky & Friends GmbH“, Hamburg.
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