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Auf dem Weg zur Steuerbremse
B2B Wirtschaft | Sven Boysen

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B2B NORD Auf dem Weg zur Steuerbremse
Bad Segeberg (BdSt/hpk) Die Mittelstandsund Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU hat zum steuerpolitischen Ziel erhoben, die negativen Wirkungen der „Kalten Progression“ zu vermeiden, postuliert MIT-Kreisvorsitzender Sven Boysen. Jetzt hat die MIT einen starken Verbündeten, den Bund der Steuerzahler.

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) hat der Politik einen konkreten Gesetzentwurf zur dauerhaften Beseitigung der „Kalten Progression“ vorgelegt. Der Vorschlag führt zu einer Entlastung der Bürger und Betriebe in Höhe von insgesamt rund acht Milliarden Euro, bereits im kommenden Jahr. „Wenn es Bundestag und Bundesrat ernst meinen, sind die Steuerzahler ab 1. Januar 2015 die ungerechte ,Kalte Progression' los. Mit unserem Gesetzesvorschlag ist der Weg frei für einen Reformherbst 2014“, betont der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Das wissenschaftliche Institut des Bundes der Steuerzahler hat den Gesetzentwurf als ersten Schritt auf dem Weg zu einer allgemeinen Steuerbremse erarbeitet. Dabei werden grundlegend zwei Ziele verfolgt. Zum einen definiert der Vorschlag einen neuen Einkommensteuertarif für das Jahr 2015, um die seit der letzten Tarifreform 2010 aufgelaufenen Effekte der „Kalten Progression“ auszugleichen. Zum anderen sieht der Gesetzentwurf einen „Tarif auf Rädern“ vor.

Dieses Verfahren stellt sicher, dass der Einkommensteuertarif auch ab 2016 regelmäßig an die Inflationsentwicklung angepasst wird. Damit verhindert die Gesetzesinitiative dauerhaft die weitere Belastung der Steuerzahler durch die „Kalte Progression“. „Es ist nicht einzusehen, dass Einkommensverbesserungen, die nur die Inflation ausgleichen, dennoch zu einer höheren Steuerbelastung führen. Zudem profitieren von der dauerhaften Abschaffung der ,Kalten Progression' vor allem kleine und mittlere Einkommen“, lobt der MITVorsitzende diese Initiative. Die Chance auf ein Ende der „Kalten Progression“ ist so groß wie nie. Denn inzwischen ist eine breite, politische Allianz für eine Steuerreform entstanden: Sie reicht von CDU-Vertretern bis zur Linkspartei und eint Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften. Zudem sind die reformbedingten Steuermindereinnahmen angesichts des historisch niedrigen Inflationsniveaus relativ gering. Auch wenn die „Kalte Progression“ abgeschafft ist, werden die öffentlichen Haushalte weiterhin mit hohen Steuereinnahmen rechnen können.

Hintergrund
Die „Kalte Progression“ ist ein ungerechter Effekt im Einkommensteuertarif. Dieser progressive Tarif ist schuld daran, dass sich bei steigenden Löhnen die Lohnsteuer überproportional erhöht. Eine Gehaltserhöhung führt also dazu, dass der Steuerzahler automatisch in einen höheren Steuersatz rutscht. Dies passiert selbst dann, wenn er eine Gehaltserhöhung nur zum Inflationsausgleich bekommt. Unter dem Strich frisst die „Kalte Progression“ einen Großteil der Lohnerhöhung auf.

Foto: Sven Boysen, Vorsitzender der MIT Kreis Segeberg
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