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Katja Suding im WirtschaftsDialog
B2B Wirtschaft | WirtschaftsDialog

Katja Suding im WirtschaftsDialog

Hamburg (jj/lr) Nachdem sie die sechste B2B NORD mit einem energiegeladenen Vortrag über die Zukunft der Metropolregion eröffnet hatte, fand sich Katja Suding mit Verleger Sven Boysen zum WirtschaftsDialog zusammen. Die FDP-Politikerin ist Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und seit diesem Jahr zudem eine der drei stellvertretenden Bundesvorsitzenden ihrer Fraktion.

Im offenen und direkten Gespräch, das zahlreiche Messeaussteller und Besucher gespannt verfolgten, kamen unter anderem die Wirtschaftskraft, die Verkehrssituation und die Flüchtlingspolitik zur Sprache.

Auch die laut Katja Suding notwendige und ausführbare Elbvertiefung war Thema des Dialogs. Sicher stellvertretend für alle Beteiligten sprach sie sich für die Elbvertiefung aus: „Ich hoffe, dass der Senat in Hamburg gemeinsam mit dem Bund seine Hausaufgaben macht und sich um die endgültige Zustimmung, trotz Einschränkungen durch die Wasserrahmenrichtlinien, bemüht.“ Aber auch die allgemeine Verkehrssituation ist der FDP-Politikerin ein Dorn im Auge. Hier empfiehlt Katja Suding ebenfalls eine bessere Zusammenarbeit der Länder – sie sollten an einem Strang ziehen. „Ich habe deutlich mehr erwartet! Immerhin haben sowohl Schleswig-Holstein als auch Hamburg und Niedersachsen eine SPDgeführte Landesregierung. Es wird Zeit, dass der Sand aus dem Getriebe kommt und es endlich mal los geht.“ Die Baufortschritte der letzten Jahre machen Suding wenig Hoffnung auf eine schnelle und nachhaltige Umsetzung. Vor allem seit der Beteiligung der Grünen „ist alles viel schlimmer geworden“. Eine Erweiterung der A20 bis zur A7 ist für die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP definitiv nicht ausreichend. „Wir werden innerhalb der nächsten 10 Jahre starke Einschränkungen durch die Baustellen auf der A7 haben.“ Auch die derzeitige Bundesregierung denkt laut Katja Suding nicht so wirtschaftlich wie es sein sollte, vor allem beim Thema Mindestlohn. „Es gibt meiner Ansicht nach durchaus Jobs, bei denen die Produktivität keinen Stundenlohn von 8,50 Euro rechtfertigt. Diese Jobs können dank des Mindestlohngesetzes nun nicht mehr angeboten werden. Dieses Jobs gibt es nun einfach nicht mehr. Wenn ich abwägen müsste, hätte ich lieber einen Job, bei dem der Stundenlohn unter der 8,50 Euro Grenze liegt, als gar keinen Job.“

Suding hofft, dass die FDP spätestens 2017 wieder im Bundestag vertreten sein wird, um Einfluss in die Koalition zu nehmen und solch unpassende Entwürfe mitzubestimmen.

„Die Umsetzung des Mindestlohns stellt ganz klar ein Problem dar. In einer starken Region wie der Metropolregion Hamburg sind die 8,50 Euro sicher zahlbar. Doch in ostdeutschen Bundesländern ist die Umsetzung durchaus schwierig. Die politischen Verhältnisse müssen sich ändern.“ Die Regierung ist gefordert , schnellst möglich wieder zu einem vernünftigen, konstruktiven Ton zu finden, der in einer besonderen Krise wie dieser dringend gebraucht wird. Für die FDP-Politikerin ist es unverständlich, Menschen in ihrer Unsicherheit allein zu lassen.

Zur Landtagswahl 2017 haben Wähler die Chance, aktiv die Regierungsverhältnisse zu ändern. „Die Trendbewegung, der Parteiwechsel verunsicherter Mitglieder, führt bei uns keineswegs zu neuen Kooperationsüberlegungen. Nach wie vor ist unter anderem eine Zusammenarbeit mit der AfD kein Thema. Hier gibt es absolut keine Übereinstimmung.“

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